Blog

Artikel zu den Büchern von MS Books.

Nach Buch filtern

Acht Schritte, ein Zyklus: der Bauplan für den ersten KI-Prozess

Acht Schritte führen vom Prozess zum laufenden KI-Werkzeug, mit einer festen Regel und einer Faustregel für die Schrittgröße, die weniger wissenschaftliche Grundlage hat, als ihre Popularität vermuten lässt.

Prozessautomatisierung im KI-Zeitalter

Ein Prozessdiagramm ist noch kein Kontext für die KI

BPMN, EPK, Petri-Netze, DMN, CMMN: fünf Notationen für den Prozess – und ein Missverständnis, das in der Praxis regelmäßig Zeit kostet. Ein Diagramm im Modellierungswerkzeug ist für ein Sprachmodell noch kein lesbarer Kontext.

Prozessautomatisierung im KI-Zeitalter

Der zweite automatisierte Prozess ist wichtiger als der erste

Der Reifegrad einer Organisation zeigt sich nicht am besten automatisierten Prozess, sondern am nächsten. Ein fünfstufiges Modell, ein 90-Tage-Rahmen und die Frage, warum der zweite Prozess über alles entscheidet.

Prozessautomatisierung im KI-Zeitalter

Der lauteste Prozessschritt ist selten der, der sich lohnt

Meist entscheidet die Lautstärke der Beschwerden, welcher Prozessschritt automatisiert wird — nicht ein Kriterium. Vier Merkmale zeigen, welche Schritte wirklich KI-Kandidaten sind und wann ein Skript reicht.

Prozessautomatisierung im KI-Zeitalter

Warum der erste Schritt zur KI-Automatisierung keine Software ist

Bevor ein KI-Prozessschritt zum Werkzeug wird, gehört ein bewusst manueller Pilot davor – mit echten Fällen und sieben vorab festgelegten Abbruchkriterien. Vier Gründe für den Umweg, und was er unwiederbringlich liefert.

Prozessautomatisierung im KI-Zeitalter

Der teuerste Governance-Fehler ist nicht die fehlende Regel

Der Digital Omnibus verschiebt Fristen der KI-Verordnung, doch zwei Pflichten bleiben unverändert. Wichtiger ist die Frage, die keine Verordnung beantwortet: Wer unterschreibt die Freigabe eines automatisierten Prozessschritts?

Prozessautomatisierung im KI-Zeitalter

Freiheit ist keine Eigenschaft, die man einem Agenten schenkt

Agentische KI-Schritte wählen ihren eigenen Weg – und kosten dafür Geld, Zeit und vor allem Prüfbarkeit. Was drei gängige Agentenmuster wirklich belegen, und warum weniger Freiheit oft die bessere Wahl ist.

Prozessautomatisierung im KI-Zeitalter

Digitale Regulierung meistern: Compliance ist ein Engineering-Problem

Ein Großteil der Unternehmen nennt rechtliche Unsicherheit als eine der größten Herausforderungen bei der Datennutzung — gleichauf mit technischen Hemmnissen. Warum die Lähmung das eigentliche Risiko ist und wie dieselbe KI, die Regulierung auslöst, hilft, sie zu erfüllen.

Die KI-Gleichung

Cybersecurity im KI-Zeitalter: KI ist Waffe und Schild zugleich

Wer digitalisiert, vergrößert die Angriffsfläche. Ein erheblicher Teil des KI-generierten Codes enthält Sicherheitslücken — aber mit klarer Methodik sinkt das deutlich. Dasselbe Prinzip wie im ganzen Buch: KI verstärkt, was man ihr gibt.

Die KI-Gleichung

Europäische Souveränität: zwischen Abhängigkeit und Chance

Ein Großteil der deutschen Unternehmen importiert digitale Technologie. Souveränität ist kein geopolitisches Schlagwort, sondern Risikomanagement: Schicht für Schicht analysiert, mündet sie in eine pragmatische Multi-Vendor-Strategie.

Die KI-Gleichung

Der Fahrplan: Was Sie Montagmorgen konkret tun

Erkunden, Pilotieren, Skalieren — ein dreistufiger Fahrplan in 18 Monaten. Der erste Schritt startet in vier Wochen. Denn das größte Risiko ist, kein Risiko einzugehen.

Die KI-Gleichung

Neun Jahre Digitalisierung – und fast nichts bewegt sich

2017 war das Jahr des digitalen Aufbruchs. Neun Jahre später ist der Digitalisierungsgrad kaum gestiegen. Das lag nie an der Technologie – sondern an sechs hartnäckigen organisatorischen Barrieren.

Die KI-Gleichung

Warum KI-Projekte scheitern — fast nie an der Technik

Eine Studie zeigt: Erfahrene Entwickler waren mit KI langsamer — fühlten sich aber schneller. KI ist ein Verstärker, kein Ersatz. Die vier Säulen, die über Erfolg oder Scheitern entscheiden.

Die KI-Gleichung

Agentic Engineering: Geschwindigkeit der KI, Disziplin des Engineering

Derselbe Forscher, der 2025 „Vibe Coding“ prägte, etablierte 2026 „Agentic Engineering“ für die professionelle Arbeit. Der Unterschied liegt nicht in der Technologie, sondern in der Methodik: Spezifikation als Source of Truth, Governance als Pflicht.

Methodologie der KI-gestützten Softwareentwicklung

KI schreibt guten Code, aber baut schlechte Systeme

Bittet man eine KI um eine Funktion, schreibt sie eine ausgezeichnete Funktion. Soll dieselbe in eine Architektur aus dreißig Modulen passen, stößt sie an eine Grenze. Warum der Architekt in der KI-Welt wichtiger wird, nicht überflüssig.

Methodologie der KI-gestützten Softwareentwicklung

Plus 98 Prozent Pull Requests, aber gleiche Lead Time: der Engpass wandert

Eine Telemetrie-Analyse von Faros AI zeigt: KI bringt plus 98 Prozent Pull Requests pro Entwickler — aber die Lead Time bis zum Deployment stagniert. Die Entwickler werden schneller, das System nicht. Warum CI/CD zum Engpass-Sichtbarmacher wird.

Methodologie der KI-gestützten Softwareentwicklung

Deployment: Vom Nachtschicht-Risiko zur gemessenen Auslieferung

Deployment ist der Wahrheitsmoment des Software-Lifecycle. Wie aus einer risikoreichen Nachtschicht-Phase eine schrittweise, gemessene Auslieferung wird — mit Progressive Delivery und KI-gestützter Risiko-Bewertung.

Methodologie der KI-gestützten Softwareentwicklung

Ideation: die billigste Phase mit dem größten Hebel

Eine falsch verstandene Idee macht alles Folgende teuer. Wie KI die Frühphase verändert — und warum sie ein Synthese-Partner unter menschlicher Führung ist, kein autonomer Ideengeber.

Methodologie der KI-gestützten Softwareentwicklung

Schichten statt Silver Bullet: die KI-Werkzeuglandschaft 2026

Es gibt kein Tool, das alles kann. Die erfolgreichsten Teams stapeln KI-Werkzeuge zu komplementären Schichten — vom Editor-Copiloten bis zum agentischen Workflow, verbunden über MCP.

Methodologie der KI-gestützten Softwareentwicklung

Der operative Pfad: in acht Schritten zum nachhaltigen Speedup

Wie kommt eine Organisation konkret zur Level-2-Reife? Acht aufeinander aufbauende Schritte — mit Selbst-Diagnose, DORA-Metriken als Ehrlichkeits-Check und der klaren Warnung: Wer Schritte überspringt, sieht den Speedup nach Monaten verpuffen.

Methodologie der KI-gestützten Softwareentwicklung

Vage Anforderungen führen zu falschen Lösungen — nur schneller

Mit KI führt eine vage Anforderung nicht mehr zu Rückfragen, sondern zu einer Lösung, die schnell, elegant und völlig falsch ist. Warum Requirements Engineering und die Frage „Sollen wir das bauen?“ wichtiger werden denn je.

Methodologie der KI-gestützten Softwareentwicklung

Wer debuggt 45.000 Zeilen um zwei Uhr morgens? 975 Tests

Bei Code, den kein Mensch Zeile für Zeile geschrieben hat, ist der Test das Sicherheitsnetz. Testing ist die Phase mit der bestbelegten KI-Speedup-Geschichte — und wird zugleich methodisch wichtiger.

Methodologie der KI-gestützten Softwareentwicklung

Vibe Coding: schnell zum Prototyp, teuer zum Produktivsystem

Vibe Coding tauscht Disziplin gegen Geschwindigkeit. Für Wegwerfprojekte ist das ein fairer Handel — für produktive Systeme wird die Rechnung teuer, und die Daten zeigen bereits, wie.

Methodologie der KI-gestützten Softwareentwicklung

Vom Coder zum Orchestrator: Was aus Entwicklern wird, wenn die KI den Code schreibt

Code schreiben zu können wird zur Hygiene-Kompetenz, nicht zum Differenzierungsmerkmal. Die Entwicklerrolle verschwindet nicht — sie verschiebt sich. Die neue Kompetenzlandkarte: Planung, Architektur, Requirements, Algorithmik, Domain-Expertise, Orchestrierung.

Methodologie der KI-gestützten Softwareentwicklung

Der Wendepunkt ist jetzt — und Tempo allein liefert keine guten Systeme

Neun von zehn Entwicklern nutzen bereits KI. Vier unabhängige Erhebungen zeigen denselben Befund: Der Wendepunkt der KI-gestützten Softwareentwicklung ist erreicht. Aber ein Wendepunkt liefert keine guten Ergebnisse — er schafft nur Optionen.

Methodologie der KI-gestützten Softwareentwicklung

Wirtschaftlichkeit: Zwei Tage Rechnung, neun Monate Durchlaufzeit

Der Engpass im Business Case ist nicht die Rechnung — die dauert zwei Tage. Er liegt in der Beschaffung der Inputs und der Genehmigung der Ergebnisse. Genau dort beschleunigt KI von Monaten auf Wochen.

Methodologie der KI-gestützten Softwareentwicklung

Der Workflow bleibt, der Dialog tritt hinzu

Vorgehensmodelle organisieren die Übergaben zwischen Menschen — aber nicht die Erzeugung der Artefakte selbst. Genau diese verborgene Schicht verändert die KI. Über Workflow als Makro- und Dialog als Mikrostruktur.

Methodologie der KI-gestützten Softwareentwicklung