Der Fahrplan: Was Sie Montagmorgen konkret tun

Illustration zu „Der Fahrplan: Was Sie Montagmorgen konkret tun“

Auf die Frage, die jede Geschäftsführung am Montagmorgen stellt — „was mache ich jetzt, konkret?” — gibt es eine unspektakuläre Antwort: einen dreistufigen Fahrplan aus Erkunden, Pilotieren und Skalieren, der in Monaten läuft, nicht Jahren, und für die ersten neun Monate insgesamt 115 bis 210 KEUR kostet.

Wie schnell sich das rechnet, zeigen vier typische Quick Wins: Zusammen kosten sie 52 bis 54 KEUR Investition und sparen rund 274 KEUR im Jahr — macht rund zwei Monate Amortisationszeit, wobei allein die KI-gestützte Softwareentwicklung bei sechs KEUR Invest bereits in unter einem Monat 179 KEUR pro Jahr einspielt. Der wichtigste erste Schritt kostet 25 bis 55 KEUR und passt in vier Wochen: eine echte Live-Demo statt einer Strategiepräsentation, gefolgt von zwei bis drei priorisierten Quick-Win-Projekten.

Der Haken liegt in der Umsetzung, nicht im Budget: Fast 90 Prozent der Unternehmen setzen laut McKinsey Global Institute KI bereits ein, aber weniger als 40 Prozent erzielen messbare Ergebnisse — weil sie einzelne Aufgaben automatisieren, statt ganze Workflows neu zu gestalten. Wer die Rechnungsprüfung automatisiert statt des gesamten Procure-to-Pay-Prozesses, verschenkt genau den Hebel, den dieser Fahrplan verspricht. Zudem beruht die zugrunde liegende Realisierungsquote von 65 Prozent auf einer Annahme des Autors, nicht auf einer Messung — wer vorsichtiger rechnet, sollte die eigenen Werte einsetzen.

Das größte Risiko bleibt trotzdem, kein Risiko einzugehen: Wer in drei Jahren noch keinen KI-Ansatz hat, ist kein Mainstream mehr, sondern Nachzügler.

Mehr zum Buch und zum Kapitel „Der Fahrplan”

Diskussion

Gedanken, Rückfragen oder Widerspruch? Schreib gern einen Kommentar — nach einer kurzen Sichtung erscheint er hier.